Heute nahmen wir zu Dritt an einem von uns mit initiierten Podiumsgespräch zu häuslicher Gewalt teil. Mit auf dem Podium sass eine Vertreterin des Frauenhaus Zürich Oberland sowie der zuständige Beamte der Kantonspolizei Zürich. Diese Zusammensetzung war von uns angeregt worden und von den Veranstaltern so übernommen worden.
Die Diskussion mit den jungen Menschen der Berufsmittelschule war angeregt und spannend, auf den Gesichtern war offensichtlich, dass wir sie zum Nachdenken angeregt hatten.
Gerade die ausgewogene Besetzung welche beiden Seiten (Gewalt gegen Frauen / Gewalt gegen Männer) Raum liess, bewirkte, dass das Podium sehr überzeugend ankam.
Auf jeden Fall überlegt sich die Schule, diese von einigen Schülerinnen als Abschlussarbeit angelegte Projekt von Schulseite nochmals zu wiederholen, um es als Teil der Ausbildung allen Schülern zugänglich zu machen. Wir haben uns natürlich sofort dafür zur Verfügung gestellt.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Mittwoch, 9. Mai 2012
Für die Familie - Pro Familia
Heute fand die Mitgliederversammlung von Pro Familia statt. Wie immer ein sehr spannender Anlass welcher einen Einblick in die schweizerische Familienpolitik gibt. Besonders interessant diesmal der Rückblick auf 70 Jahre Geschichte der Pro Familia. Die Erkenntnis, dass dieser Verband schon so lange die Familienpolitik beeinflusst hat mich sehr beeindruckt.
Unsere Arbeit in den beiden Arbeitsgruppen wurde erneut sehr gelobt - überhaupt sind wir sehr gern gesehen und das ist erfreulich weil nicht selbstverständlich.
Das von Pro Familia erstellte Portal www.jobundfamilie.ch wurde vorgestellt und wir haben spontan beschlossen, dieses wichtige Tool auf unserer Website ebenfalls zu veröffentlichen.
Unsere Arbeit in den beiden Arbeitsgruppen wurde erneut sehr gelobt - überhaupt sind wir sehr gern gesehen und das ist erfreulich weil nicht selbstverständlich.
Das von Pro Familia erstellte Portal www.jobundfamilie.ch wurde vorgestellt und wir haben spontan beschlossen, dieses wichtige Tool auf unserer Website ebenfalls zu veröffentlichen.
Montag, 30. April 2012
rundherum es ist nicht schwer
Heute fand in Bern der angekündigte zweite runde Tisch unter der Leitung von Bundesrätin Sommaruga statt. Thema diesmal - die Neuregelung des Unterhaltsrechtes. Mehr oder weniger die gleichen Personen wie schon am ersten runden Tisch fanden sich erneut ein, dies war durchaus so beabsichtigt. Interessant waren insbesondere die Statements, bzw. eben Nicht-Statements der einzelnen Organisationen. So war insbesondere von der Frauenseite relativ wenig konkretes zu hören, wie denn nun das Gesetz geregelt werden könnte. Auch der Vorentwurf des Bundesamtes für Justiz klang seltsam farblos, lustlos und ideenarm. Es scheint als wollten alle etwas neues, aber niemand weiss so genau was.
Die Väterorganisationen traten ziemlich geschlossen mit der Position 50/50 auf - wir vertraten die Ansicht, dass es eigentlich kein Unterhaltsrecht braucht, wenn sich Eltern auf 50/50 einigen, bzw. sich von dort aus in gemeinsamen Verhandlungen auf einen anderen Satz sowie die zugehörigen Ausgleichszahlungen einigen. Unser Vorschlag wurde mit Interesse gehört - Kommentare sprachen davon, dass es überraschend sei, dass die 50/50-Idee jetzt von Männerseite her kommt.
Insgesamt blieb der Anlass aber seltsam farblos - nichtsdestotrotz war es natürlich ein sehr wichtiger Tag. Zum ersten Mal sitzen Väterorganisationen in der Frühphase eines Gesetzesprojektes bereits am Tisch und diskutieren mit. Diesmal können wir von Anfang an Einfluss nehmen und das ist ein enormer Fortschritt.
Die Väterorganisationen traten ziemlich geschlossen mit der Position 50/50 auf - wir vertraten die Ansicht, dass es eigentlich kein Unterhaltsrecht braucht, wenn sich Eltern auf 50/50 einigen, bzw. sich von dort aus in gemeinsamen Verhandlungen auf einen anderen Satz sowie die zugehörigen Ausgleichszahlungen einigen. Unser Vorschlag wurde mit Interesse gehört - Kommentare sprachen davon, dass es überraschend sei, dass die 50/50-Idee jetzt von Männerseite her kommt.
Insgesamt blieb der Anlass aber seltsam farblos - nichtsdestotrotz war es natürlich ein sehr wichtiger Tag. Zum ersten Mal sitzen Väterorganisationen in der Frühphase eines Gesetzesprojektes bereits am Tisch und diskutieren mit. Diesmal können wir von Anfang an Einfluss nehmen und das ist ein enormer Fortschritt.
Sonntag, 15. April 2012
VeV goes Europe
An diesem Weekend hattten wir die seltene Gelegenheit, einen ausländischen Fachmann für das Doppelresidenzmodell bei uns zu beherbergen. Jan Piet de Man war während 2 Tagen unser Gast und wir profitierten davon, mit ihm über die Umsetzung der Doppelresidenz in Belgien zu diskutieren.
Am Samstag waren rund 8 Personen anwesend, auch am Nachtessen wurde eifrig weiter diskutiert. Am Sonntag dann genossen wir zu viert noch einen feinen Brunch im ZwüscheHalt - dann reiste Jan Piet weiter nach Karlsruhe. Ich möchte ihm auch an dieser Stelle herzlich danken für seine wertvollen Inputs.
Am Samstag waren rund 8 Personen anwesend, auch am Nachtessen wurde eifrig weiter diskutiert. Am Sonntag dann genossen wir zu viert noch einen feinen Brunch im ZwüscheHalt - dann reiste Jan Piet weiter nach Karlsruhe. Ich möchte ihm auch an dieser Stelle herzlich danken für seine wertvollen Inputs.
Donnerstag, 12. April 2012
es dreht sich das innerwheel
Heute Abend hatte ich die Ehre, an einer Veranstaltung der Aargauer Innerwheel-Organisation unseren Verein und unsere Projekte vorzustellen. Es war sehr interessant, da hier sowohl gesellschaftliche Realitäten wie auch Vorstellungen aufeinander trafen. Viele der Mitglieder dieser Frauenorganisation sind schon im gesetzten Alter und hatten sich bislang nie mit dieser Seite der Thematik auseinandergesetzt. Mein Vortrag wurde aber wohlwollend und mit viel Interesse aufgenommen und es bleibt zu hoffen, dass uns dieser Abend eine Tür öffnet in Bereiche die uns bislang verschlossen blieben.
Mittwoch, 28. März 2012
Kinder im Zentrum
Heute fand eine spannende Sitzung bei der Stiftung Kinderschutz Schweiz statt. In einer Gruppe von Fachleuten aus den Bereichen Mediation, Kinderanhörung, Kinderschutz und natürlich dem VeV diskutiereten wir mögliche Synergien und gemeinsame Berührungspunkte. Das Gespräch war hochinteressant und eine Fortsetzung ist zu erwarten.
Donnerstag, 22. März 2012
SHZ Aargau zum Letzten?
Heute fand in Aarau ein denkwürdiges Treffen des Selbsthilfezentrum Aargau (SHZ) statt.
Nach gut 4 Jahren verlässt die Leiterin des SHZ Linda Häfeli das Zentrum auf Mitte April, eine Nachfolgerin ist noch nicht bekannt. Damit endet eine Aera des Aufbaus und der Vernetzung im Aargau. Linda Häfeli hat vieles bewirkt für die unzähligen grossen und kleinen Selbsthilfegruppen im Aargau. Sie war stets da für alle Anliegen und hat wo immer möglich auch ihren Einfluss geltend gemacht. So hat sie auch uns manch eine Tür geöffnet, im Dschungel des von Frauennetzwerken geprägten Sozialwesens.
Das SHZ verliert mit Linda Häfeli eine engagierte und motivierte Mitarbeiterin, es bleibt abzuwarten, wie es nun mit dem SHZ weitergeht.
An dieser Stelle daher ein Dankeschön an Frau Häfeli, für die umsichtige und wie stets perfekte Organisation auch des letzten Gesamtgruppentreffens.
Nach gut 4 Jahren verlässt die Leiterin des SHZ Linda Häfeli das Zentrum auf Mitte April, eine Nachfolgerin ist noch nicht bekannt. Damit endet eine Aera des Aufbaus und der Vernetzung im Aargau. Linda Häfeli hat vieles bewirkt für die unzähligen grossen und kleinen Selbsthilfegruppen im Aargau. Sie war stets da für alle Anliegen und hat wo immer möglich auch ihren Einfluss geltend gemacht. So hat sie auch uns manch eine Tür geöffnet, im Dschungel des von Frauennetzwerken geprägten Sozialwesens.
Das SHZ verliert mit Linda Häfeli eine engagierte und motivierte Mitarbeiterin, es bleibt abzuwarten, wie es nun mit dem SHZ weitergeht.
An dieser Stelle daher ein Dankeschön an Frau Häfeli, für die umsichtige und wie stets perfekte Organisation auch des letzten Gesamtgruppentreffens.
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